Ein gutes Produkt verdient nicht weniger als ein gutes Produktfoto
Produktfotos haben Ihre Fallen. Es ist nicht immer einfach, Produkte in Fotos sauber darzustellen. Es gibt viele Dinge zu beachten, denn wir wollen mit unserem Packshot nicht nur ein Foto machen, sondern am besten eine eigene kleine Geschichte erzählen. Die Summe vieler kleiner Variablen muss also im Foto zusammen kommen, alles muss passen. Wie machen wir dass nur?

Was macht ein Foto zu einem guten Produktfoto?

Zunächst einmal wird dass Foto in aller Regel vor einem hellen Hintergrund geschossen. Es kann sein, dass Sie dafür den Blendwert Ihrer Kamera einstellen müssen. Ansonsten können Ihre Bilder zu dunkel werden. Daneben benötigen die Fotos Tiefenschärfe. ”Warum?”, werden Sie fragen. Weil Sie Ihre Produkte mit möglichst vielen Details präsentieren wollen. Geben Sie sich Zeit, ein Arrangement für Ihr Foto zu produzieren. Dazu gehört auch ein sauberer Weißabgleich, den Sie an Ihrer Kamera vornehmen sollten. Schenken Sie sich für die meisten Produktbilder, Ihre Shootings als Außenaufnahmen zu arrangieren. Dass ist viel schwieriger als Sie denken mögen. Bleiben Sie drinnen und versuchen sich zuerst in Räumen. Sie werden sehen, dass Sie mit dem Licht viel besser zurecht kommen.

Ja, ja, da ist noch mehr zu beachten

Also, wir sagten, die Bilder werden drinnen erstellt. Prima. Nun können wir uns Gedanken über einen passenden Hintergrund machen. Einzige Auflage. Das Produkt muss sich gut vom Hintergrund abheben. Vermeiden Sie direktes Licht, wann immer möglich, denn dieses verursacht unschöne Reflektionen. Produktfotos erstellen, heißt in Details denken. Ausmerzung von Reflektionen ist so ein Detail. Blitz benötigen Sie übrigens für Produktbilder nicht. Bleiben Sie beim Tageslicht. Wenn dass nicht reicht dann sind externe Lichtquellen willkommen. So können Schatten einfach vermieden werden.

Es werde Licht

Wenn Sie einmal beim Produktfotos erstellen Tageslicht benutzen, dass andere Mal externe Lichtquellen, dann werden Sie eklatante Unterschiede auf den Fotos feststellen. Für ein und dasselbe Produkt sollten Sie deshalb immer dieselbe Lichtquelle verwenden. Zuvor sagten wir, dass Details immer von Vorteil sind. Die Zoom-Funktionalität hilft uns da auf die Sprünge und lässt uns alle Detailfreiheiten, die wir benötigen. Ok, los geht’s. Jetzt wird geknipst.

Nur die Übung macht den Meister

Über Erfolg und Misserfolg entscheiden ganz alleine Sie. Allerdings, und dass ist sicherlich keine Überraschung, müssen Sie für gute Fotos Ihrer Produkte ein wenig in Experimentieren investieren. Werten Sie Ihre Bilder nach dem Shooting aus. Testen Sie verschiedene Hintergründe. Üben Sie sich in der Nachbearbeitung Ihrer Bilder. Photoshop ist hier der Marktführer; freie Tools wie beispielsweise GIMP bietet Ihnen allerdings dasselbe für 0 Euro, passt also in ein schmales Budget. Und noch was. Sparen Sie nicht mit Fotografieren. Ein digitales Produktfoto kosten ja nichts, und wenn Sie nix geworden sind, dann ist vielleicht das nächste Bild der Knaller für Ihr Produkt.